• Die Geschichte des Binger Winzerfests

    Corona verhindert, dass wir dieser Tage unser Binger Winzerfest feiern. Dabei gibt es das Winzerfest in seit seinem Revival in der Nachkriegszeit bereits seit 75 Jahren. Aber wie ist es entstanden? Und wann gab es erstmals das Winzerfest als touristisches Fest? Als Reminiszenz an das Jubiläum gibt es in der Bücherei³ eine Ausstellung über die Ursprünge und Entwicklung des Binger Weinfestes mit vielen Fotos und begleitenden Texten. Ergänzend gibt es die Geschichte des Binger Winzerfestes im Internet auf bingen.de auf 20 Unterseiten mit 21 aufklappbaren Bereichen sowie vielen alten Fotos und Zeitungsartikeln. Diese Dokumention ist ein Nachschlagewerk für alle, die es genau wissen wollen. Sie soll wachsen und mit weiteren…

  • Familiengeschichte-Tipps für die Recherche

    Hier findest du einige Familiengeschichte-Tipps, denn die eigene Geschichte zu recherchieren ist en vogue, vor allem seit der Corona-Pandemie. Viele Menschen interessieren sich nicht unbedingt für die Geschichte, wohl aber die der eigenen Familie. Jede Woche erreichen mich einige Anfragen im Archiv, die ich teils selbst bearbeiten kann oder aber an andere Stellen oder auf Quellen verweisen kann. Familiengeschichte-Tipps: Wie gehe ich mit einem Familiennachlass um? Kennst du schon mein Workbook “Ordnung im Familienarchiv. Sinnvoll und effizient”? Du kannst es dir hier kostenlos downloaden (14 MB, pdf-Datei)! Kennt das Geburtsdatum! Warum? Weil es Menschen gleichen Namens gibt, die meistens aber an unterschiedlichen Tagen geboren sind. Es ist also ein Identitätskriterium.…

  • Vom Sponheimer Hof zum City Center Bingen

    “Das Areal, auf dem das heutige City Center Bingen steht, hat eine wechselhafte Geschichte erlebt. Erstmals urkundlich fassbar wurde es 1344 durch den Verkauf des Binger Bürgers Wenzo an das Kloster Sponheim (zwischen Bad Sobernheim und Stromberg, östlich von Bad Kreuznach).” Ein Gebäude, das auch Napoleon Bonaparte und Zar Alexander I. betrat und das zwei Mal säkularisiert wurde… ➡️ Alles in der neues Ausgabe von Archivalien erzählen Geschichte(n)

  • Die Ockenheimer Burg

    Die letzten Reste der Ockenheimer Burg wurden erst um 1900 abgetragen und dennoch wissen viele nicht, das sie existierte. Auch gibt es falsche Annahmen über den Standort der Burg. Begonnen hat mein Interesse bereits 2001. Ich schrieb meine Besondere Lernleistung in Geschichte über sie. Am Ende meines Studiums habe ich diverse Quellen und Literatur durchforstet und meine damalige Darstellung überarbeitet. Daraus ist so manche kurze Publikation entstanden. Die Ockenheimer Burg (In: Ockenheimer Geschichte(n)) Erwähnungen der Ockenheimer Burg (In: Ockenheimer Geschichte(n)) Die Ockenheimer Burg. (In: Landkreis Mainz-Bingen: Heimat-Jahrbuch 59 (2015). Seite 131-134. (nicht open access)) Die Burg in Ockenheim (regionalgeschichte.net) Das Foto zeigt mich 2001 auf dem frisch gerodeten Weinberg, in…

  • Weitere Publikationen über den MGV 1866 Ockenheim

    2016 wurde der MGV 1866 150 Jahre alt und ich seine Geschichte aufgearbeitet. Warum? Chroniken ist Festschriften sind oft sehr „heimathirschig“. Mir war es wichtig, die Vereinsgeschichte kritisch und wissenschaftlich aufzuarbeiten. Daraus sind zwei Publikationen entstanden, die jedoch nicht open access verfügbar sind. Nur frisch, nur frisch gesungen! 150 Jahre Chorgesang – Männergesangverein 1866 Ockenheim (In: Amtsblatt der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim. Heimatbeilage 07/2016)150 Jahre MGV 1866 Ockenheim (1866-2016). Schlaglichter aus der 150-jährigen Vereinsgeschichte(Selbstverlag)

  • Güterverzeichnis Kloster Rupertsberg bis 1300

    Meine Abschlussarbeit behandelt die Güter und das Netzwerk von Kloster Rupertsberg bis 1300. Dafür habe ich allerdings nur die gedruckten Urkunden ausgewertet, sonst wäre es eine Dissertation geworden und wahrscheinlich hätte der Umfang auch diese Vorgaben überschritten. Viele Informationen konnte ich deshalb nicht in der Studie unterbringen. Damit meine umfangreiche Datensammlung für andere Regionalhistoriker*innen nutzbar ist, ergänzte ich die Studie um einen sehr langen Anhang, den ihr hier zum Downloaden findet. Zur Übersichtlichkeit gibt es hier alle Güter meiner Sammlung, aber ohne Fußnoten. Den kompletten Anhang könnt ihr aber hier mit allen Fußnoten downloaden (pdf-Datei, 332 KB). Hinweis: Ein Großteil der Güter, die zwischen ca. 1150 und 1200 an das…

  • #ArchivDingsTag des Stadtarchivs Bingen

    Schon seit einem Jahr veröffentlichte ich (fast) jeden Dienstag auf Facebook etwas aus dem Archiv. Unter dem Hashtag #ArchivDingsTag (eine Mischung aus Archivdings und Dienstag) findet man nun eine ganze Menge an kleinen Geschichten und Erinnerungen zur Binger Geschichte. Für alle, die nicht auf Facebook sind, gibt es die Posts seit Ende Juni auch auf der Homepage von Bingen. Im Herbst werden hier außerdem die älteren Posts ergänzt, sodass jede*r die Archivdings sehen kann – egal, ob man bei Facebook angemeldet ist oder nicht. ➡️ #ArchivDingsTag auf Facebook ➡️ #ArchivDingsTag auf bingen.de

  • Napoleonverehrung in Bingen

    “Dies Denkmal ist nicht nur ein Beweis dafür, wie tief und nach[h]altig die Verehrung für Napoleon im Herzen seiner Veteranen verwurzelt war, sondern auch dafür, dass die Verehrung die Duldung selbst der regierenden Stellen fand und man von einem Hass gegen den ehemaligen Bezwinger Deutschlands weit entfernt war.” ➡️ Weiterlesen auf Archivalien erzählen Geschichte(n) (Juli 2021) Napoleonverehrung in Bingen

  • Die Binger Familienbücher

    Geballte Binger Geschichte von 1715 bis in die 1920er Jahre. 56.000 Einträge, d.h. 56.000 Binger*innen – nur frei verfügbar und durchsuchbar für alle Interessierten. Für unsere Seite wurde die Datenbank von Herrn von Eyß in handliche Übersicht emigriert, je ca. 2 MB groß und daher auch für Personen mit wenig freien mobilen Daten nutzbar. ➡️ Weiterlesen auf Archivalien erzählen Geschichte(n) (Juni 2021)

  • Das Marienwunder vom Rupertsberg

    Ob sich alles so zugetragen hat, wie es Trithemius fast zweihundert Jahre später niedergeschrieben hatte, ist zu bezweifeln. Historiker*innen vermuten, dass Trithemius aus zwei Elementen eine Legende schuf: Einerseits die Belagerung 1301 und auf der anderen Seite eine päpstliche Urkunde von 1342, die ein Blutwunder am Rupertsberg dokumentiert. Der Rest ist eine hollywoodreife Legende. ➡️ Weiterlesen auf Archivalien erzählen Geschichte(n) (Mai 2021)