• Vom Sponheimer Hof zum City Center Bingen

    “Das Areal, auf dem das heutige City Center Bingen steht, hat eine wechselhafte Geschichte erlebt. Erstmals urkundlich fassbar wurde es 1344 durch den Verkauf des Binger Bürgers Wenzo an das Kloster Sponheim (zwischen Bad Sobernheim und Stromberg, östlich von Bad Kreuznach).” Ein Gebäude, das auch Napoleon Bonaparte und Zar Alexander I. betrat und das zwei Mal säkularisiert wurde… ➡️ Alles in der neues Ausgabe von Archivalien erzählen Geschichte(n)

  • #ArchivDingsTag des Stadtarchivs Bingen

    Schon seit einem Jahr veröffentlichte ich (fast) jeden Dienstag auf Facebook etwas aus dem Archiv. Unter dem Hashtag #ArchivDingsTag (eine Mischung aus Archivdings und Dienstag) findet man nun eine ganze Menge an kleinen Geschichten und Erinnerungen zur Binger Geschichte. Für alle, die nicht auf Facebook sind, gibt es die Posts seit Ende Juni auch auf der Homepage von Bingen. Im Herbst werden hier außerdem die älteren Posts ergänzt, sodass jede*r die Archivdings sehen kann – egal, ob man bei Facebook angemeldet ist oder nicht. ➡️ #ArchivDingsTag auf Facebook ➡️ #ArchivDingsTag auf bingen.de

  • Napoleonverehrung in Bingen

    “Dies Denkmal ist nicht nur ein Beweis dafür, wie tief und nach[h]altig die Verehrung für Napoleon im Herzen seiner Veteranen verwurzelt war, sondern auch dafür, dass die Verehrung die Duldung selbst der regierenden Stellen fand und man von einem Hass gegen den ehemaligen Bezwinger Deutschlands weit entfernt war.” ➡️ Weiterlesen auf Archivalien erzählen Geschichte(n) (Juli 2021) Napoleonverehrung in Bingen

  • Die Binger Familienbücher

    Geballte Binger Geschichte von 1715 bis in die 1920er Jahre. 56.000 Einträge, d.h. 56.000 Binger*innen – nur frei verfügbar und durchsuchbar für alle Interessierten. Für unsere Seite wurde die Datenbank von Herrn von Eyß in handliche Übersicht emigriert, je ca. 2 MB groß und daher auch für Personen mit wenig freien mobilen Daten nutzbar. ➡️ Weiterlesen auf Archivalien erzählen Geschichte(n) (Juni 2021)

  • Doctor Who in der Vergangenheit

    Doctor reist mit der T.A.R.D.I.S. durch Zeit und Raum. Zwar reiste sie*er häufiger in Paralleluniversen und die Zukunft denn in die Vergangenheit. Nämlich 39 Mal in den New Who, den seit 2005 produzierten Staffeln (Stand: S12E10). Dabei traf the Doctor in der Vergangenheit auf allerlei bekannte Personen oder Ereignisse der vor allem englischen Geschichte. Stark neuzeit-lastig sind die Besuche, denn über die Hälfte seiner Zeitreisen in die Vergangenheit gingen in die Zeit nach 1850 zurück. Und nur ganze dreimal reiste sie*er in die Antike und das Mittelalter (= bis ca. 1500): Zur Zerstörung von Pompeji mit (79 v. Chr., S04E02), den Wikingern (irgendwann zwischen 800 und 1100; S09E05) und –…

  • Das Musikwesen in England 1760-1840

    Diese Hausarbeit habe ich im Sommersemester 2011 im Seminar “Fairest Isle, alle isles excelling – englische Kultur, Gesellschaft und Lebenswelten 1760-1840” bei Prof. Dr. Josef Johannes Schmid (Geschichte, Uni Mainz) verfasst. Einleitung Das pulsierende Londoner Konzertleben um 1800 übertraf selbst jenes von Paris und Wien. In den vielen Theatern und im Sommer zusätzlich in den pleasure gardens – besonders Vauxhall und Ranelagh – wurden Opern und andere musikalische Unterhaltungen regelmäßig und an mehreren Tagen in der Woche gegeben, in der Fastenzeit darüber hinaus Oratorien. Musikliebhaber konnten zwischen konkurrierenden Konzertreihen, italienischer Oper, kunstvoller Musik in Theaterstücken, Maskenspielen und Pantomime wählen.[1]Vgl. Zum blühenden Londoner Konzertleben vor allem: 1) Philip, Robert: London. In:…

  • Das deutsche Eisenbahnwesen bis 1949 mit Schwerpunkt auf Mainz

    Diese Hausarbeit habe ich im Semester 2007 im Proseminar “Technisierung des Alltags im 19. und 20. Jahrhunderts” bei Dr. Thomas Schneider (Kulturanthropologie, Uni Mainz) verfasst. Einleitung In der heutigen Zeit verbindet man mit der Eisenbahn wenig Gutes. Die von der Bahn wesentlich beeinflusste Industrialisierung und große Beweglichkeit der Menschen brachte sie in den letzten 10 Jahren in eine wirtschaftliche Schieflage. Durch die zunehmende Motorisierung und die Fluglinien ist sie in einer Position, in der sie sich neu orientieren muss. Europäische Strecken sind mit Billigfliegern preiswerter und schneller zu erreichen als mit der Bahn. Durch den Ausbau von Schnellstrecken und dem ICE werden Cityverbindungen attraktiver gestaltet, während die Nahstrecken ausgedünnt werden…

  • Juden in der Burschenschaft im 19. Jahrhundert

    Diese Hausarbeit habe ich im Wintersemester 2005/06 im Seminar “Urburschenschaftlicher und nationaler Gedanke im 19. und 20. Jahrhundert” bei Dr. Helma Brunck (Geschichte, Uni Mainz) verfasst. Einleitung Juden repräsentieren 2006 in Deutschland einen Bevölkerungsanteil von 100.000 bei 80 Mio. Bis 1938 waren es 600.000 in Deutschland bei 60 Mio. Und 200.000 in Österreich. Diskriminiert wurden Juden in allen Zeitepochen, auch wenn es immer wieder auch friedlich Zeiten hab. Viele Berufe waren ihnen verwehrt, wie z. B. der “ehrbare” Handwerksberuf. So ist es nicht verwunderlich, dass so viele Juden als Händler den Lebensunterhalt verdienten oder mit Geldgeschäften. Dieser Umgang mit Gold im Allgemeinen schürte den Neid der nicht jüdischen Bevölkerung. Eine militärische…