Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ockenheim

Ockenheimer Winzerfamilien am Ende des 19. Jahrhunderts

Dieser Blogartikel enthält einen Einträge in Publikationen zu Winzer- und Weinhandelsfamilien in Ockenheim am Ende des 19. Jahrhunderts.   Quelle: Wirth, J. G. A.: Die Weinorte der Rheinlande. Nach officiellen Mittheilungen dargestellt zum Nutzen der Wein-Cultur und des Rheinischen Weinhandels. Mainz 1866. S. 87-88. „Ockenheim, Rheinhessen, Kreis Bingen, 1076 Einwohner. Nächste Eisenbahn-Station: Gau-Algesheim, Entfernung Âľ Stunde. 660 Morgen Weinberge ergeben circa 264 StĂĽck Wein. Traubensorten: Ruländer, …

Ockenheimer Winzerfest

„Ein Winzerfest, das ist nichts Bingen-typisches, sondern war ursprĂĽnglich ein Abschlussfest eines jeden Weinguts nach der jährlichen Weinlese. Am letzten Tag schmĂĽckte man den oder die Wagen und fuhr durch die Gemeinde oder Stadt, um abschlieĂźend im Weingut auf Einladung der Winzerfamilie den Ernteabschluss zu feiern.“ So schreibe ich zum Binger Winzerfest auf bingen.de – und das trifft auch auf Ockenheim zu. Allerdings gibt es …

Das Ockenheimer Roth im Binger Wald

Ein Distrikt des Binger Waldes nennt sich Ockenheimer Rod/Roth. Gottfried Erckmann beschreibt den Bereich in seinem 1930 erschienen Buch ĂĽber den Binger Wald auf mehreren Seiten. [1]Vgl. Erckmann, Gottfried: Der Binger Wald. Bingen: Pennrich 1930. S.44-53, 60. URL: http://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/979651 (Letzter Zugriff: 02.02.15). So auf Seite 44: »Das Ockenheimer Rod schneidet aus dem Ingelheimer Wald die Nordostecke heraus. Es gehörte ehemals, ebenso wie der Dichtelbacher Wald, wie …

Ockenheim, Okegem und Ockeghem, Teil 3

Nach etwas Pause habe ich mich wieder mit Ockenheim, Okegem und Ockeghem beschäftigt. Auf der Homepage des Heemkring Okegem wird als mögliche etymologischer Ursprung von Okegem oder „Oggenem“, wie Ockenheim im heimischen Dialekt ausgesprochen wird, der frĂĽhmittelalterliche, friesländische Schlachtenheld „Hocke“ genannt. Darauf wurde schon eingegangen. Ich nahm per E-Mail mit dem Vorsitzenden des Vereins, Herman van Isterdael, auf, der mir binnen drei Stunden eine herzliche Antwort schrieb. Viel könne …

Datenauswertung in practise

Ich bin gerade mal wieder mit der Feldpost von Philipp Weinheimer beschäftigt. Mit einem Update zur abgeschlossenen Auswertung am Ende des Artikel. Ich habe nun die Hälfte der Feldpostdaten systematisch gesammelt – allerdings erst die des Eingangs. Ich nutze dafĂĽr, recht primitiv, Excel. Senkrecht links die Namen, die ich dann und dann alphabetisch sortiere und waagerecht die einzelnen Stationen. Letztere auch mehrfach genannt, wenn Weinheimer …

„Ich schrieb verhältnismäßig viel.“ – Eine erste Auswertung

Wie schon angekĂĽndigt, habe ich mich mit der detaillierten Auflistung von erhaltener und versandter Post von Philipp Weinheimer beschäftigt. Er schrieb zwischen 1940 bis März 1945 insgesamt 1459 ((Philipp Weinheimer schrieb schon auf der ersten Seite des Postausgangs: „Ich schrieb verhältnismäßig viel. Zuerst im R.A.D. in Dahnen (Eifel)“, S. 70. Er schrieb durchschnittlich knapp eine Karte, Briefe oder ähnliches pro Tag, sofern man die Dauer …

„Aus dem Soldatenleben“

Nachdem ich vor einigen Wochen bereits Erinnerungen von Philipp Weinheimer zu seiner dritten Verletzung 1944 veröffentlicht habe, folgen nun drei weitere Seiten ĂĽber seine Zeit als Soldat zwischen 1940 und 1942, die er in einer Kladde veröffentlicht hat. In dieser Kladde „Kriegstagebuch“ sammelte er während des 2. Weltkrieges diverse Erinnerungen, die teilweise in folgenden Blogbeiträgen veröffentlicht werden. Denn in der Kladde enthalten sind auf der …

24. Juli 1944, St. Petersburg. Ein Brief von Philipp Weinheimer

Edition eines undatierten Briefes von Philipp Weinheimer (1921-2006), der Ende des 2. Weltkrieges an der Front in St. Petersburg stationiert war. Im Brief blickte er auf den 24. Juli 1944 zurĂĽck, als ein russischer Angriff ihn schwer am Arm verwundete. Zuvor war er als Soldat bei der unsäglichen Leningradblockade beteiligt, aber bereits Mitte Januar mit einer schweren Armverletzung ausgeflogen worden. „24. Juli 1944 …….. Der …

Neues von Ockeghem, Okegem und Ockenheim …

Vor wenigen Wochen habe ich hier ĂĽber meine Ăśberlegungen dargestellt, wieso der flämische Komponist Jean Ockeghem in der Literatur auch mit dem Nachnamen „Ockenheim“ genannt wird. Am unteren Ende des Artikels habe ich noch einige Ergänzungen vorgenommen, u.a., dass ich das Archiv  von Ninove angeschrieben habe. Heute bekam ich Antwort aus Belgien mit einem Zitat, offenbar ĂĽbernommen von der Seite der Heimatvereins (?, „heemkring“) von …

Johannes Ockenheim alias Jean Ockeghem

Im hohen Mittelalter entstanden die Nachnamen infolge des steigenden Selbst-Bewusstseins des städtischen BĂĽrgertums. Auch das Bevölkerungswachstum und die damit verbundene häufige Namensgleichheit soll zu der Entstehung und Etablierung beigetragen haben. Jedenfalls orientierten sich die „Beinamen“ an der Herkunft (speziell bei Adeligen/Ministerialen), dem Beruf (städtisches BĂĽrgertum) oder waren anderweitige Ăśberbegriffe („Krumm“, „Winter“, „Fuchs“, …). Auch aus den Rufnamen des Vaters entstanden sie (Jakobssohn -> Jacobsen -> Jacobs …