• Die Religion in den Testamenten der brandenburgisch-preußischen Herrscher und ihre Auswirkungen

    Diese Hausarbeit habe ich im Semester 2007/08 im Proseminar „Der Aufstieg Brandenburg-Preußens“ bei apl. Prof. Dr. Bettina Braun (Geschichte, Uni Mainz) verfasst. Einleitung Seit dem 16. Jahrhundert verfassten Landesherren neben ihren persönlichen, privaten Testamenten auch so genannte politische Testamente. Diese waren an den Nachfolger des jeweiligen Landesherrn gerichtet und unterrichteten ihn über die innenpolitische und außenpolitische Lage des Landes sowie über Besonderheiten und Wünsche des Landesherrn. In dieser Arbeit dienen die politischen Testamente des 17. und 18. Jahrhunderts der branden-burgisch-preußischen Kurfürsten bzw. Könige Friedrich Wilhelm, Friedrich III./I., Friedrich Wilhelm I. und Friedrich II. als Quellengrundlage. Das Kurfürstentum Brandenburg-Preußen wurde 1618 gegründet, entstand aus dem Kurfürstentum Brandenburg und dem Herzogtum Preußen…

  • Die Reformkleidung der Frauen

    Diese Hausarbeit habe ich im Sommersemester 2006 im Proseminar „Lebensreform um 1900“ bei Dr. Christina Niem (Kulturanthropologie, Uni Mainz) verfasst. Einleitung Die Epoche der „Lebensreform“ um 1900 war ein relativ kurzlebiges Zeitfenster auf dem Weg zu unserer heutigen modernen Gesellschaft. Sie begann Ende des 19. Jahrhunderts und dauerte bis ca. 1914 als die Auswirkungen des 1. Weltkrieges dem Leben seinen ureigenen Stempel aufdrückten. Der Höhepunkt war ca. von 1900 bis 1905. Die Lebensreformer folgten anthroposophischen Lebensweisen. Unter dem Leitsatz: „Zurück zur Natur“ entstand eine Gegenbewegung zur Verstädterung und der Industrialisierung. Propagierte Lebensweisen waren: eine vollwertige Ernährung, die ökologische Landwirtschaft, der Vegetarismus, natürliche Heilverfahren/Naturheilkunde, Nudismus/ FKK, Sexualreform, Siedlungsprojekte wie die Gartenstädte…

  • Juden in der Burschenschaft im 19. Jahrhundert

    Diese Hausarbeit habe ich im Wintersemester 2005/06 im Seminar „Urburschenschaftlicher und nationaler Gedanke im 19. und 20. Jahrhundert“ bei Dr. Helma Brunck (Geschichte, Uni Mainz) verfasst. Einleitung Juden repräsentieren 2006 in Deutschland einen Bevölkerungsanteil von 100.000 bei 80 Mio. Bis 1938 waren es 600.000 in Deutschland bei 60 Mio. Und 200.000 in Österreich. Diskriminiert wurden Juden in allen Zeitepochen, auch wenn es immer wieder auch friedlich Zeiten hab. Viele Berufe waren ihnen verwehrt, wie z. B. der „ehrbare“ Handwerksberuf. So ist es nicht verwunderlich, dass so viele Juden als Händler den Lebensunterhalt verdienten oder mit Geldgeschäften. Dieser Umgang mit Gold im Allgemeinen schürte den Neid der nicht jüdischen Bevölkerung. Eine militärische…

  • Rebellion gegen die Geistlichkeit – Anne Hutchinson und die antinomische Krise

    Diese Hausarbeit habe ich im Wintersemester 2002/03 im Seminar „Puritanismus im kolonialen Nordamerika“ bei Prof. Dr. Helmut Schmahl (Geschichte, Uni Mainz) verfasst. Es ist meine allererste Hausarbeit, die ich verfasst habe. Nachträglich habe ich den Text gegendert und den Begriff Native Americans ergänzt. Einleitung 1531 hatte sich Heinrich VIII. von der römischen Kirche gelöst und die englische Staatskirche gegründet. Im Gegensatz zu den anderen protestantischen Konfessionen geschah diese Abspaltung primär nicht aus Gründen von Glaubensfragen wie bei den Reformatoren. Entscheidender Anlass war die Weigerung des Papstes, die Ehe von Heinrich VIII. mit der Spanierin Katharina von Aragon aufzulösen, damit dieser mit der Hofdame Anna Boleyn eine neue römisch-katholisch legitimierte Ehe…